The Roots – die Band, die ihre Lieder von Anfang an strikt durchnummeriert ist mittlerweile bei 157 -170 angelangt…
Ein Konzeptalbum über den traurigen Werdegang eines fiktiven Dealers, der sich mehr vom Leben erhoffte, jedoch schon mit nur 25 Jahren den Tod fand. In rückwärtiger Erzählreihenfolge (das Album beginnt mit dem Tod) widmet sich das Album dem Leben, den Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten Redford Stephens.
Das 11. Studioalbum ist HipHop auf höchstem Niveau. Musiker, und Gäste sprengen den Begriff HipHop und liefern ein höchst erstaunliches und erfrischendes Album ab. „Undun” klingt wie vertonte Poesie, Musiker und Sänger verbildlichen die Inhalte für perfektes Kopfkino, wenn auch mit traurigem Inhalt.
Schon die erste Single „Make My” feat. Big K.R.I.T. ist ein Garant für einen Hit und ein Beispiel für die soundtrackartige Umsetzung. Auch sonst ziehen The Roots nahezu alle Register um der Geschichte die nötige Tiefe zu verleiehn. Bedrohliche Bassläufe, harte Gitarren, entspannte Melodien oder Piano – was die Bilder verlangen wissen die Musiker musikalisch umzusetzen. Sänger und Rapper passen sich diesem wunderbar an, ob Black Tought, Dice Raw, Phonte, Greg Porn, Bilal Oliver oder K.R.I.T.
Dass mit Sufian Stevens Beitrag „Redford (For Yia-Yia & Pappou)” ein vier Parts umfassender Instrumentalepos das Ende des Albums mit Klavier, Geigen, jazzigen Passagen und orchestralem Ausmaß beschließt, ist ein Punkt unter ein ganz großes Kopfkinoprogramm…
http://www.simfy.de/artists/5918-The-Roots/albums/1381993-Undun
written by werbeagentur desko

